Kurz notiert: Heise- und WordPress-URLs kürzen

Die lange URL http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hotel-WLAN-manipuliert-alle-abgerufenen-Webseiten-1517525.html lässt sich zu http://heise.de/-1517525 kürzen, führt beides zum selben Heise-Artikel.

Auch in WordPress lassen sich Links ohne Zuhilfenahme externer Dienste kürzen. Dazu muss man nur die Artikel-ID herausfinden, zum Beispiel, indem man mit der Maus über den Bearbeiten-Link fährt (Hervorhebung durch mich): wordpress-kurz-url

https://blog.julius-cordes.de?p=429 führt dann auf: https://blog.julius-cordes.de/2016/02/gruende-fuer-verschluesselung/ – dafür gibt es sicherlich auch ein Wordpress-Plugin…

Kurz notiert: Golem.de URLs kürzen

Die einzelnen Artikel der IT-Nachrichten-Seite Golem.de haben aussagekräftige, aber dadurch auch lange URLs, wie beispielsweise:
http://www.golem.de/news/office-suite-libreoffice-5-1-mit-ueberarbeiteter-oberflaeche-freigegeben-1602119060.html

Diese lassen sich unter Verwendung der letzten beiden Zahlenblöcke (die ersten fünf Ziffern sind eine Datumsangabe im Format JJMM-DD, die letzten vier scheinen eine Artikel-ID zu sein) zu http://www.golem.de/1602/119060.html oder noch kürzer http://www.golem.de/1602/119060 ändern; beim Aufruf wird der Nutzer dann auf obige lange URL umgeleitet.

Wie die Computerindustrie bessere Notebooks bauen könnte

… was sie wahrscheinlich sowieso nicht machen wird, aber man kann ja wohl noch träumen 😉

  • Bessere Kühlung (vor allem leiser!), am besten auch noch so gebaut, dass es keine Komplettzerlegung des Geräts erfordert, um den Lüfter und Kühlkörper von Staub zu befreien
  • Beide (bei Dual-Channel) RAM-Slots bestücken und nicht nur einen!
  • SSDs statt normalen Festplatten (HDD) einbauen, die meisten Nutzer brauchen sowieso keine Terabyte-Festplatten und freuen sich eher über einen schneller startenden und leiseren Rechner, als über ungenutzten Speicherplatz
  • Größere Betriebssystem-Auswahl (oder zumindest eine Variante „ohne alles“ anzubieten)
  • Nicht so viel keine Crap-Ware installieren (die dann meist auch noch Sicherheitslücken hat: Lenvos Superfish-Debakel und die Shareit-App, Dells Root-Zertifikat sowie Samsungs Deaktivieren der Windows-Updates
  • Keine extra Grafikchips verbauen, die langsamer (oder nur minimal schneller) als die im Prozessor vorhandene Grafiklösung sind

Webpräsenz zu Uberspace umgezogen und auf HTTPS umgestellt

Ich habe in den letzten Tagen Blog und Website zu Uberspace umgezogen und unter Verwendung von Let’s encrypt Zertifikaten auf HTTPS umgestellt. Es lief insgesamt problemlos ab, war aber auch nicht mal eben in fünf Minuten erledigt (das Aufschalten der Domains und der Zertifikaten allerdings schon!). Ich kann Let’s encrypt und Uberspace nur empfehlen, es ist einfach genial – genau das, was man sich wünscht!

Als nächstes ist dann eine Neugestaltung des Designs der Website dran.

MS Office 365 Abo verlängern

Ich – als überzeugter und zufriedener Microsoft-Produkte-wenig-bis-gar-nicht-Benutzer – sollte letztens ein bereits installiertes Office 365(-Abo) verlängern. Da ich so etwas bisher nicht gemacht hatte, keine Erfahrungsberichte im Web zu finden waren – dafür aber einiges an Problemfällen, die einen nervigen Hotline-Anruf nötig machten, will ich hier meine Erfahrungen schildern:

Um an einen Lizenzschlüssel zu kommen, kauft einfach das gleiche Paket, das man zur erstmaligen Installation gekauft hat (z.B. dieses hier bei Notebooksbilliger.de), noch einmal, ruft office.com/myaccount auf, meldet sich mit seinen Login-Daten (die man hoffentlich nach einem Jahr noch weiß 😉 ) dort an und gibt unter „Abo verlängern“ (Menüpunkt heißt so oder so ähnlich) den Key ein. Das war es dann auch schon.

(Wer jetzt dachte, dass man jetzt allen Office-Installationen die neue Lizenz bekannt machen müsste, irrt – das funktioniert ausnahmsweise mal automatisch…)

Nachtrag vom 05.09.2016:
Wenn das Abo bereits ausgelaufen ist und man einen Lizenzcode erworben hat (bei MS selbst kostet der 99€, bei anderen Händlern meist 20 – 30€ weniger!), kann man diesen unter office.com/myaccount scheinbar nicht eingeben, sondern soll bei Microsoft einen Code erwerben. Unter office.com/setup lässt sich der Code nach erfolgtem Login ohne weiteres Zicken eingeben – ob das schon vor einem Jahr so war, es an dem bereits seit einigen Tagen ausgelaufenem Abo lag oder ob MS das Verhalten verändert hat, kann ich nicht beurteilen.

Debian 8 auf PCs mit 32Bit UEFI

Debian 8 scheint die erste Linux-Distribution zu sein, die von sich aus die 32Bit-UEFI-Variante unterstützt, die meist in günstigen x86-Tablets mit Intels Atom Prozessor zum Einsatz kommt. Laut Release-Notes funktioniert jetzt der 64Bit Linux-Kernel mit 32Bit-UEFI-Firmwares, SecureBoot wird hingegen nicht unterstützt.

Problematisch ist dies auf Tablets, die zwar ein 32Bit-UEFI mit deaktivierbarem SecureBoot besitzen, aber kein Kompatibilitätsmodul für das alte BIOS.

Test auf einem Lenovo ThinkPad 8 Tablet

Vorbereitungen:
  • UEFI-Konfiguration aufrufen und SecureBoot deaktivieren
  • Debian 8 multi-arch (i386/amd64) herunterladen (z.B. von cdimage.debian.org) und bootfähig auf ein Medium kopieren (ich habe eine CD benutzt und diese mit einem USB-CD-Laufwerk an das Tablet angeschlossen)

Anschließend das erweiterte Startmenü von Windows aufrufen und vom Medium mit Debian 8 starten. Das Menü mit den Installationsoptionen wird zwar verzerrt dargestellt, lässt sich aber mit einer ans Tablet angeschlossenen Tastatur problemlos bedienen (Touchscreen funktioniert anscheinend im Installer nicht).

lenovo-thinkpad8-debian8-32bit-uefi

Installiert habe ich Debian (noch?) nicht, weil ich das Tablet eigentlich nur wegen Windows habe und das Deaktivieren von SecureBoot die in Windows integrierte Verschlüsselung durcheinander brachte.

Dennoch ist es gut zu wissen, dass man auch noch die Möglichkeit hat, auf dem Tablet ein anderes Betriebssystem als Windows zu nutzen 🙂

Ein Blick auf Scribus 1.5

In diesem Artikel will ich einen Ausblick auf die nächste Version der freien Desktop-Publishing-Software Scribus werfen, indem ich meine Erfahrungen mit der Entwicklerversion 1.5 notiere und die Neuerungen zusammenfasse.
Die aktuelle stabile Version ist zur Zeit 1.4.5, die Entwicklerversion („Alpha“) ist Version 1.5 (hier geht’s zur Roadmap), aus der dann später die stabile 1.6er Reihe wird. Ein genauer Termin der Veröffentlichung von Scribus 1.6 ist noch nicht abzusehen.

scribus-1-5-start

Ein Blick auf Scribus 1.5 weiterlesen

Neue Semantische Elemente von HTML5 in alten Browsern

Bisher dachte ich, dass sich die Verwendung der in HTML5 neu eingeführten semantische Elemente wie beispielsweise main, section, nav, footer oder header und alte Web-Browser (IE6 ;-)) gegenseitig ausschließen.
Jedoch reicht es bei vielen älteren Browsern, ihnen die neuen Elemente per CSS als Blockelemente bekannt zu machen:
main, section, nav, footer, header {display:block;}
Dies funktioniert bei (technologisch) älteren Gecko-basierten Browsern (Classilla 9.3.2, Firefox 2.0.0.20, Camino 1.8.1.24) und WebKit-Browsern (iCab 4.9, Safari 1.3.2) problemlos. Neue Semantische Elemente von HTML5 in alten Browsern weiterlesen

Immer Ärger mit dem Internet-Explorer

Die neueren Versionen des Internet-Explorers sind – was die Unterstützung von modernen Standards angeht – wesentlich unproblematischer als Versionen <IE9. Ab und zu kann ich das auch auf meinem Tablet mit der ModernUI-Version desselbigen im Alltag überpüfen 😉

Web-Standards sind doch langweilig – richtig spaßig wird es erst, wenn der IE (hier Version 11) seine Kompatibilitätsansicht ins Spiel bringt, die über das Menü hinter dem Zahnrad-Symbol und „Einstellungen zur Kompatibilitätsansicht“ zu erreichen ist:

menue_internet-explorer11
fenster

Das Problem war in diesem Fall, dass eine Web-App, die das in HTML5 eingeführte (und vom IE ab Version 10 unterstützte) datalist-Element und den HTML5-Doctype <!doctype html> verwendete, keine Vorschläge aus der datalist anzeigte (der IE interpretierte diese gar nicht, sondern gab lediglich dessen Inhalt aus). Interessanterweise funktionierte die selbe Seite im IE11 problemlos, wenn sie von einem anderen Server geladen wurde.

Des Rätsels Lösung fand sich bei MS’ Technet: Seiten, die aus dem Intranet stammen (in diesem Fall war es so), werden in der Voreinstellung des IE automatisch in der Kompatibilitätsansicht dargestellt!
– Und Kompatibel heißt hier zum steinalten und vor allem HTML5-untauglichen IE7!

Einem Selfhtml-Blog-Artikel zufolge sollte sich der IE mittels <meta http-equiv=“X-UA-Compatible“ content=“IE=edge“> zum Rendern der Seite mit der neusten verfügbaren Trident-Version überreden lassen (jedem Nutzer das Ändern der Einstellungen nahe zu legen ist wohl nicht praktikabel).

Mal hoffen, dass Microsoft mit Spartan einen wirklich radikalen Schnitt macht und endlich die ganzen Zöpfe (u.a. das Mitschleppen aller Engines ab IE5) abschneidet, die der IE immer noch mitschleppt, und nur noch auf offene (Web-)Standards setzt!

Übrigens: Hätte mir jemand gestern erzählt, dass wegen Windows-Updates eine Basketball-Mannschaft aus der 2. Liga abgestiegen ist, hätte ich ihm das nicht geglaubt…


Kurzlink zu diesem Artikel:
https://blog.julius-cordes.de?p=311
Letzte Aktualisierung:
15. Februar 2016